Syrischer Goldhamster

Mesocricetus auratus

Wird mittlerweile als gefährdete Art geführt

  • Herkunft: Grenzgebiet Syrien/Türkei, mittlerweile kommen sie nur noch in der Hochebene von Aleppo vor.
  • Lebensweise: Die Tiere sind Einzelgänger und legen Erdbaue mit einem Eingang, einer Nestkammer und mehreren von dieser abzweigenden Tunneln an, die zur Urinabgabe und als Vorratskammern dienen. Der Bau befindet sich bis zu einem Meter unter der Erdoberfläche und kann bis zu 10 Meter lang sein.
  • Gewicht & Grösse: Sie können von 100 bis 220 Gramm schwer werden und 12 bis 23 cm lang, je nach Abstammung. Weibchen sind in der Regel schwerer/grösser als Männchen.
  • Alter: Das Durchschnittsalter beträgt etwa 2 Jahre.
  • Haltung: Strikte Einzelgänger in Heimhaltung da territorial.
  • Besonderheit: Teddyhamster sind Goldhamster mit langen Haaren, d.h. die Männchen sind komplett langhaarig, die Weibchen nur am Popo

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Syrischen Goldhamster ist in einem kleinen Gebiet zwischen Syrien und der Türkei. Da der Goldhamster lokal von Bauern als Schädling angesehen und bekämpft wird, sind die Syrischen Goldhamster als vom Aussterben gefährdete Tierart eingestuft. 1930 wurde in Syrien ein Weibchen mit 11 Jungen gefangen, die in die Forschung kamen, davon überlebten letztlich nur vier Jungtiere. Die Gold- und Teddyhamster in der Heimtierhaltung stammen alle von diesen Jungtiere ab.

Im Gegensatz zum Verhalten der Heimtiere sind zumindest weibliche Goldhamster in der Türkei überwiegend am Tag ausserhalb des Baus aktiv mit zwei deutlichen Aktivitätsgipfeln am Morgen zwischen 6 und 8 Uhr und am späten Nachmittag zwischen 16 und 19 Uhr. Die Tiere sind Einzelgänger und legen Erdbaue mit einem Eingang, einer Nestkammer und mehreren von dieser abzweigenden Tunneln an, die zur Urinabgabe und als Vorratskammern dienen. 18 in Syrien ausgegrabene Baue befanden sich 36 bis 106 cm, im Mittel 65 cm unter der Erdoberfläche. Das gesamte Tunnelsystem kann bis zu 10 Meter lang sein. Die Nahrung besteht aus grünen Pflanzenteilen, Sämereien, Früchten und Insekten.